Timmy der Spürhund und der Fall der verschwundenen goldenen Schaufel
Über diese Geschichte
Wenn die goldene Schaufel aus dem Sandkasten verschwindet, übernimmt Meisterdetektiv Timmy zusammen mit seinem kleinen Bruder Boris sofort den kniffligen Fall. Ausgerüstet mit Regenmantel und Sonnenbrille befragen die beiden lustige Verdächtige im ganzen Viertel, bis ein überraschender Hinweis das Rätsel endlich löst.
Was diese Geschichte uns lehrt:
- Dass man nicht zu schnell anderen die Schuld geben sollte, wenn etwas verschwunden ist.
- Dass jeder mal etwas vergessen kann und das völlig in Ordnung ist.
- Dass auch kleine Geschwister eine große Hilfe sein können.
Ich saß in der Küche und aß 🎵 eine Waffel mit einer dicken Schicht Puderzucker. Ich drückte den roten Knopf 🎵 am Diktiergerät meines Papas.
„Ermittlungslogbuch 🎵. Dienstag, zehn Uhr morgens. Die Sonne blendet wie ein Scheinwerfer im Verhörraum. Es ist zu ruhig im Ahornviertel. Ruhig bedeutet immer Ärger.“
Ich biss in meine Waffel. Der Ärger hatte gerade an die Tür 🎵 geklopft.
An der Tür stand Igor, in der Nachbarschaft bekannt als der Sandkasten-Informant. Er verließ sein Revier nur selten. Er las Bücher über Dinosaurier und den Weltraum und kannte Antworten auf Fragen, die noch gar niemand gestellt hatte – aber er redete nur, wenn er bezahlt wurde. Meistens mit Gummibärchen.
„Sie ist weg“, sagte er. „Meine goldene Schaufel. Jemand hat sie vor dem Frühstück gemopst.“
Der Fall war ernst. Die goldene Schaufel war für Igor das, was Waffeln für mich waren.
„Ich werde sie finden“, sagte ich entschlossen.
Ich zog meinen knallgelben Regenmantel 🎵 an. Ich knöpfte ihn bis ganz oben zu und setzte meine Sonnenbrille 🎵 auf. Ich war bereit. Plötzlich rief die Chefin durch den Flur:
„Timmy, nimm Boris mit auf Patrouille!“
Ich seufzte. Boris ist mein zweijähriger Bruder und mein stiller Partner. Ich packte ihn in seinen Buggy und drückte ihm eine Rassel in die Hand 🎵. Wir machten uns auf den Weg nach draußen. Die Räder des Buggys 🎵 quietschten auf dem Gehweg wie eine alte Tür.
Wir erreichten den Sandkasten. Der Tatort war unberührt, bis auf ein Detail. Genau in der Mitte war ein Loch – ein perfektes Quadrat. Ich bückte mich, um nach Hinweisen zu suchen. In diesem Moment lehnte sich Boris aus dem Buggy, schnappte sich eine Handvoll Sand und versuchte, ihn zu essen 🎵.
„Lass das, Partner“, murmelte ich und wischte ihm das Gesicht ab. „Das sind Beweismittel.“
Ich hatte eine Spur. Ein quadratisches Loch führte nur zu einem Namen.

